Primal Fear, Speyer Halle 101

Zum Tourabschluß beehrten Primal Fear die Halle 101 in Speyer. Als Support hatten die Veranstalter zusätzlich zum Tour-Support „Marya Roxx“ die Thrasher von „Project Brain Storm“ aus Speyer verpflichtet, ausserdem sprangen kurzfristig „Dezperadoz“ für „Circle II Circle“ ein. Sehr lobenswert, daß die Veranstalter hier einer regionalen Band die Möglichkeit boten vor großem Publikum zu spielen, leider immer noch eine Seltenheit bei derartigen Veranstaltungen. Entsprechend groß war die Freude bei dem Quartett, das bereits seit 1999 existiert, in aktueller Besetzung allerdings erst seit Anfang des Jahres unterwegs ist. Dem zu Anfang noch recht überschaubaren Publikum gefielen augenscheinlich die teils zweistimmig, mal melodiös, mal energiegeladen vorgetragenen Songs, und die Band hatte sichtlich Spaß auf de Bühne.

Als nächstes betrat Marya Roxx mit ihrer Band die Bühne, die Primal Fear in den letzten Wochen auf ihrer Europo-Tournee begleitet haben. Maarja Kivi, wie die estnische Sängerin und Bassistin bürgerlich heißt, wurde bekannt mit der Band Vanilla Ninja und ist seit 2007 als Marya Roxx mit ihrer Band unterwegs. Pünktlich zu ihrer Support Tour durch Europa ist hier auch seit 15. Okt. ihr Album „Payback Time“ erhältlich.

Die „Dezperadoz“ sprangen kurzfristig für „Circle II Circle“ ein, für die die Tour zu Ende war.
Western-Flair zog durch die Halle als die Bandmitglieder in langen Reitmänteln und Lederjeans die Bühne enterten. Mit ihrem Southern-Rock und unterhaltsamer Bühnenshow gelang es ihnen mühelos das Publikum für den Headliner auf die richtige Temperatur zu bringen. Das Quartett ist echt sehenswert!

Nach kurzer Umbaupause war es Zeit für „Primal Fear“ in neuer Besetzung. Alex Beyrodt ersetzt Henny Wolter an der Gitarre und ist, wie ich finde, eine gute Wahl, er hat ja schon mehrfach bei der Band ausgeholfen. Wer nun befürchtete zum Tourende nach 21 gespielten Gigs eine müde und ausgelaugte Band anzutreffen, sah sich bald eines Besseren belehrt: Engagiert bis in die Haarspitzen und voller Spielfreude bis zum letzten Ton der letzten Zugabe performten die Mannen um Ralf Scheepers ihre Hits und wurden vom Publikum begeistert gefeiert.
Eine sympathische Band, die auch an Leute denkt, die sonst nicht im Rampenlicht stehen: Frontmann Ralf ließ es sich nicht nehmen gegen Ende der Show die gesamte Crew, in 7 verschiedenen Ländern zu Hause, namentlich auf der Bühne vorzustellen. Dass von der Band der Ohrwurm „Metall Is Forever“ lautstark gefordert wurde, und sie ohne Zugaben nicht gehen durfte, versteht sich wohl von selbst…

Setlist:
Sign Of Fear
Chainbreker
Killbound
Rollercoaster
Seven Seals
Nuclear Fire
Six Times Dead (incl. Drumsolo)
Blood On Your Hands
Fighting The Darkness
Riding The Eagle
Final Embrance
Metal Is Forever
Angel In Black
Running In The Dust


Weitere Bilder bei

~ von JuLe - 16. Oktober 2010.

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